Deutsch-Niederländisches Jugendwerk - Ziele
Es ist eines der vorrangigsten Ziele das Verständnis der Jugendlichen
beider Länder zu fördern und Vorurteile abzubauen, wobei insbesondere
Schüler, Studenten, Auszubildende und berufstätige Jugendliche
angesprochen werden.
Die außerordentlich engen wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen
beiden Ländern geben der Arbeit des Jugendwerks mittlerweile eine
zusätzliche Zielrichtung. Deutschland ist mit Abstand der bedeutendste
Handelspartner der Niederlande. Über 25% der niederländischen
Exporte gehen in die Bundesrepublik, fast ein Viertel der Importe kommt
von dort. Der deutsch-niederländische Außenhandel ist damit
einer der größten bilateralen Handelsströme überhaupt.
Beim deutschen Außenhandel liegen die Niederlande auf dem dritten
Platz hinter Frankreich und Italien.
Insbesondere zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden
sowie der Aachener Region und Niederländisch-Süd-Limburg
werden sehr enge wirtschaftliche, kulturelle und persönliche
Kontakte seit Jahren gepflegt. Diese bilden das Rückgrat
für erfolgreiche und langfristige Wirtschaftskontakte, wobei
die unterschiedlichen Eigenschaften beider Nationen sich gegenseitig
ergänzen und noch unausgeschöpfte Potenziale in sich
bergen. Die sich daraus ergebenden Synergieeffekte werden von
der IHK Aachen und der KvK Limburg im Rückblick auf ihre
bisherige enge Kooperation bestätigt.
Grenzen verlieren an Bedeutung und der globale Austausch wird immer intensiver.
Weltweiter Wettbewerb und Strukturwandel erzeugen auch in Deutschland
und den Niederlanden Anpassungsdruck. Vor allem Jugendliche müssen
heutzutage flexibel, mobil und international orientiert sein, um zumindest
auf dem europaweit offenen Arbeitsmarkt Erfolg zu haben. Was liegt da
näher als eine Anpassung an die Arbeitsmarktforderungen des Nachbarlandes!
Die Förderung der Qualifizierung der Jugendlichen, um ihnen die
Chance zu eröffnen, die Angebote des deutschen und des niederländischen
Arbeitsmarktes gleichermaßen auszuschöpfen, ist mittlerweile
zu einem vorrangigen Ziel des Förderkreises geworden. Interkulturelles
Lernen, Verbesserung der Kooperations- und Sprachfähigkeiten stehen
dabei im Vordergrund.